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Konstruktion + Entwicklung 7/04:
ROT,
ROT ODER ROT?-
Die Farbsensor-Familie WLCS
zur 100%igen Lösung industrieller Prozesse.
Mit dem Anspruch, „nahezu 80 % aller Farberkennungsaufgaben” in
der Industrie lösen zu können, ist gerade ein neuartiger Weißlicht-LEDFarbsensor
an den Start gegangen.
Farben spielen eine wichtige Rolle im menschlichen Leben.
Die
ansprechende farbliche Verpackung
von Konsumgütern etwa will Aufmerksamkeit erregen und die Kunden zum Kauf
anreizen. Aber Farbe transportiert auch wichtige Informationen, man denke nur
an das den Straßenverkehr
regelnde Wechselspiel
von Rot, Gelb und Grün einer Verkehrsampel oder die Sicherheitsfunktion
eines in auffälligem
Rot gehaltenen Not-Aus-Schalters. |
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Der Lichtleiter-Farbsensor WLCS-M-40
mit „Teach-In” Bedienung
schafft es u. a., gleiche Farbtöne mit unterschiedlicher
Intensität zuverlässig zu unterscheiden – eine Aufgabe,
bei der viele andere Sensoren passen müssen. |
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| Eine besonders wichtige
Aufgabe in der industriellen Fertigung
lautet deswegen, Farben
effizient und kostengünstig zu klassifizieren und zu erkennen, sei es in
Form von Farbmarkierungen
oder aber von produktspezifischen
Farbmerkmalen.Nun
stellt es kein besonderes Problem
dar, etwa rote, gelbe und grüne
Stecker mittels Farbsensoren
auseinander zu halten. Ganz anders
sieht es dagegen in Applikationen aus, wo der nahezu
gleiche Farbton Rot mehrmals
auftritt und zuverlässig unterschieden
werden muss. Die
Eltrotec Sensor GmbH aus Wangen
bietet mit ihrem „Farberkennungs-
Baukastensystem” neuerdings nicht nur eine Lösung
für diese diffizile Aufgabe, sondern,
mit den Worten von Claus
Peter Hofmann, dem Geschäftsführer
des Unternehmens, „eine
Lösung für nahezu 100 % aller
Farbunterscheidungsaufgaben
aus der Industrie.”
Grundsätzlich offeriert der Hersteller
zwei Arten von Farbsensoren:
Einmal die über Teach-In bedienbaren
Varianten, welche typischerweise
in Maschinen zum
Einsatz kommen, bei denen der
Bediener ständig wechselnde
Produkte mit verschiedenen Farben
schnell umrüsten und nachlernen
muss. Die jüngsten Farbsensoren
auf der anderen Seite
lassen sich per „Color-Scope”- Software via PC konfigurieren
und bedienen. Über eine Bildschirmmaske
werden alle Farbmerkmale
der zu detektierenden
Produkte dargestellt. Durch
den Lernvorgang lassen sich die
anteiligen Werte für Rot, Grün
und Blau sowie die jeweilige Intensität
und Toleranzen darstellen.
Sollen dagegen zwei nahezu
gleiche Farben oder Intensitäten
(unbunte Farben wie Grau,
Schwarz, Weiß) unterschieden
werden, weiß der Bediener bei
einfachen Teach-In Sensoren
nicht, mit welcher Sicherheit die
Erkennung in der Praxis funktioniert.„Die Software aktueller
Sensoren visualisiert deshalb die
einzelnen Farbwerte”, erläutert
Claus Peter Hofmann, „und es
kann sofort am Bildschirm qualifiziert
werden, wie viel Differenz
vorhanden ist, um eine erfolgreiche
Farbunterscheidung zu erzielen.”Bei der Parametrisierung
ist zu berücksichtigen, dass in der Fertigungspraxis Toleranzen in
der Farbe selbst, als auch in der
Zuführung des Produktes vorhanden
sind. Geschieht dies,„ so wird eine 100%ige Kontrolle
sichergestellt.”
20fach höhere Lebensdauer
Die Serie WLCS (White Light
Colour Sensor) von Eltrotec
deckt inzwischen das ganze
Spektrum der Farbsensorik ab,
beginnend bei Kontrast- und
Lichtleiter-Farbsensoren über Reflex-
Farbsensoren mit bis zu 800
mm Reichweite bis hin zur Farbkamera,
mit welcher ganze
Flächen auf Farbfehler untersucht
und qualifiziert werden
können. Besondere Beachtung
verdient dabei der Lichtleiter-
Farbsensor WLCS-M-40, denn
dieser setzt „neue Maßstäbe in
der Standardfarberkennung”,
versichert Claus Peter Hofmann.„ Mit einer Farbauflösung von
10
bit, vier Farbspeichern, einem
neuartigen Design und dem „Plug&Play”-Konzept – anschließen,
lernen, detektieren – lassen
sich heute ca. 80 % aller Farberkennungsaufgaben
lösen.” Dazu
zählt auch die Erkennung gleicher
Farbtöne mit unterschiedlicher
Intensität. Die Ansprechzeit
des Gerätes beträgt 0,6 ms
bei einem Arbeitstemperaturbereich
von 0 °C bis 55 °C. Das
neue Regelkonzept der Weißlicht
LED-Sendequelle erlaubt,
verglichen mit Farbsensoren, die
Halogenlichtquellen nutzen, eine
auch bei höchsten Betriebstemperaturen
bis zu 20fach verlängerte
Lebensdauer. Mit Lichtleitern
und Zusatzoptiken lassen sich Arbeitsabstände bis max.
150 mm realisieren.
Die über Software bedienbare
WLCS-A-Serie umfasst im Reflexbetrieb
fünf Gehäusetypen für
Erkennungsabstände von 23 mm
bis 800 mm und Lichtfleckgrößen
von ca. 1,5 mm bis 50 mm. Lichtleiter-
Versionen sind, bei gleicher
Funktionalität, ebenfalls verfügbar.
Alle Sensoren gibt es ohne
integrierte Beleuchtung, um auf
diesem Weg selbstleuchtende
Lichtquellen nach Farbe, Intensität
und Wellenlänge qualifizieren
zu können. Typische Anwendungen
liegen in der Qualifikation
von LEDs, in der Schalterfunktionserkennung
(rot, grün) sowie
in der Überwachung von Glühbirnen,
Halogenlampen oder
Neonröhren während der Produktion.
Bezüglich der Messfrequenz
hat der Anwender die
Wahl zwischen 1, 3, 5, 10 und 28
kHz (reine Intensitätserkennung)
bei einem, drei, vier, 16 und 99
Farbspeichern. Die Sensoren lassen
sich extern teachen, sämtliche
Messwerte sind per serieller
Schnittstelle im Steuerrechner
speicherbar und können entsprechend visualisiert werden.
Versionen mit hochauflösender
Farbsensorik bis 16 bit, die bislang
nur bei sehr kostspieligen
Gerätetypen erhältlich waren,
lassen sich mit diesem Konzept
dank einer Zusatzauswertung
(HEA 100) ebenfalls realisieren. In
Vorbereitung ist ein Farbspektrometer
speziell für den Bereich
der Beurteilung von Lackier- und
Farboberflächen, das für die Online-
Messung in der Produktion
geeignet ist. Die Farbtrennung ist
hier besser als ? E=1 bei Messfrequenzen von typischerweise > 1 kHz.
Die häufigsten Aufgaben wie „grau-grau-grau-Unterscheidung”,
im matten als auch im Bereich
spiegelnder Oberflächen, findet
man heute in der Automatisierungsindustrie angesiedelt.
Auf vielen glänzenden metallischen
Oberflächen werden nahezu unsichtbare Farbstriche zur
Qualifizierung von Gut- oder
Schlecht-Teilen aufgebracht. Diese zu detektieren bringt für herkömmliche
Farbsensoren die
gleichen Schwierigkeiten mit
sich, die das menschliche Auge
beim Erkennen von Ziffern oder
Bildern auf glänzender Folie hat.
Mittels variablen Beleuchtungsgeometrien
lassen sich diese Unzulänglichkeiten
umgehen, um
eine sichere Erkennung zu erreichen.
Die heute von Eltrotec
gelösten Anwendungen reichen
von der sicheren Detektion von Steckergehäusefarben über die
Bestückungskontrolle von Luft-/
Klimaanlagen-Filtereinsätzen in
der automatischen Großserienmontage
bis hin zur Detektion
von Kabelfarben, Labelerkennung
oder der Unterscheidung
von braunem zu weißem Zucker
in Raffinerien. „Eltrotec betrachtet
sich bei der Lösung von Aufgaben,
wo so genannte unbunte
Farben, neben der Standard-
Farbunterscheidung, auf glänzenden
oder strukturierten Oberflächen
zu detektieren sind, als
weltweit führend”, meint Claus
Peter Hofmann und schließt: „Zu
unseren strategischen Zielen gehört
unter anderem, dass die
Farbsensoren auch bei kleinsten
Stückzahlen den kundenspezifischen
Anforderungen angepasst
werden. Hierzu steht ein
Applikationslabor mit erfahrenen
Ingenieuren zur Verfügung.”
Sprechen Sie uns an. Wir lösen
auch Ihr Problem.
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